Aktuelles

An dieser Stelle sollen in größeren zeitlichen Abständen Hinweise auf aktuelle Ereignisse stehen, die das Thema Gitarre in irgendeiner Weise betreffen.
Sie bekommen hier Informationen, die Sie vielleicht interessieren oder die Ihnen nützlich sein können.

  • Ein Instrument mit vielen Möglichkeiten

    20. Januar 2019
    Auf der Website eines guten Freundes und lieben Kollegen las ich kürzlich folgende Sätze:   „Der Begriff ,Klassische Gitarre' beinhaltet nicht zwangsläufig die ,klassische Gitarrenliteratur'. Diese ist sowieso ab einem gewissen Niveau nur von sehr wenigen Menschen zu bewältigen. Es geht um die „klassische Gitarrentechnik“, die Grundlage für alle Stile ist.“   Diesen Sätzen könnte ich grundsätzlich zustimmen, denn das Besondere der Spieltechnik der klassischen Gitarre liegt gerade in ihrer Universalität. Sind ihre Grundlagen weitgehend verinnerlicht, so ist man in der Lage, sich allen Musikstilen zuzuwenden. Spezielle Anforderungen, die diese jeweils darüber hinaus stellen, können dann noch als Ergänzung hinzugelernt werden.  

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  • Segovia und seine Schüler

    21. Oktober 2018
    Andres Segovia gilt vielen als der bedeutendste Gitarrenvirtuose des 20. Jhds. Lange Zeit bot er alljährlich einen Meisterkurs in der spanischen Stadt Siena an, welcher von Gitarristen aus der ganzen Welt regelmäßig besucht wurde. Unter ihnen sind später berühmt gewordene Künstler wie etwa Oskar Ghilia, Barbara Polasek und Leo Witoszinsky, der schon ein Studium bei Luise Walker in Wien beendet hatte. Von diesen Meisterkursen gibt es dokumentarische Filmaufnahmen, die Segovia bei seiner Unterrichtstätigkeit zeigen. Einige dieser Aufnahmen sind aus den 60er - , weitere aus den 80er- Jahren des vorigen Jahrhunderts. Eine meiner Schülerinnen machte mich darauf aufmerksam, dass diese historischen Dokumente heute bei Youtube jederzeit abrufbar sind und schickte mir die entsprechenden Links, die ich nun an Sie weitergebe (siehe unten).  

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  • Gitarrendürre

    04. August 2018
    Mein letzter Beitrag an dieser Stelle war die Ankündigung eines Konzertes in Dillingen am 1.7.2018. Ich selbst konnte dieses leider nicht besuchen, da ich zu der Zeit schon in Berlin war, um an einer Sitzung des DTKV- Bundesverbandes (Deutscher Tonkünstlerverband) teilzunehmen. Sollte jemand das Konzert besucht haben, hoffe ich, dass es gefiel.   Die im Moment noch immer anhaltende Hitzeperiode macht das Üben für mich auch über die Sommerferien hinaus noch zu einer echten Herausforderung. Da mich aber nicht nur meine Frau, sondern auch die Lautenkomponisten Hans Judenkünig und John Dowland aus dem 16. Jhd, zumindest auf dem Notenpapier,in den Urlaub begleitet haben, konnte ich auch in Berlin, Hamburg und auf Sylt nicht ganz von der Gitarre lassen. Ähnlich mag es meinen Kollegen im Saarbrücker Raum gegangen sein.

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  • Gitarrenmatinee im Lokschuppen Dillingen

    12. Juni 2018
    Nach einer langen Durststrecke darf sich der Liebhaber der klassischen Gitarre nun wieder auf ein vielversprechendes Konzert im Rahmen der Gitarrenmatinee in Dillingen freuen. Dietmar Kunzler und sein Team schaffen es immer wieder, regional bedeutende, aber auch international bekannte Künstler hierfür zu gewinnen. Eine bunte Mischung der Stilrichtungen ist hierbei Kunzlers Markenzeichen.  

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  • Der Gitarrenbaumeister Gerold- Karl Hannabach

    05. April 2018
    Wird eine handwerkliche Tätigkeit mit großer Sorgfalt, Präzision im Detail sowie mit dem für das verwendete Material notwendige Gespür ausgeführt, so spricht man gerne von Handwerkskunst. Das Wort „ Handwerk“ steht an erster Stelle und zeigt, dass die handwerkliche Genauigkeit das vornehmste Ziel des Meisters ist. Beim Kunsthandwerk dagegen ist es umgekehrt. Ein Kunstwerk, etwa eine geschnitzte Madonnen-Figur, wird mit viel handwerklichem Geschick geschaffen. Die Ästhetik der äußeren Form und schließlich der künstlerische Ausdruck stehen für den Meister aber im Vordergrund, vor der eigentlichen handwerklichen Ausführung. Interessant wäre nun, den Unterschied zwischen Kunsthandwerk und „wirklicher“ künstlerischer Tätigkeit auch noch näher zu betrachten, was jedoch den Rahmen dieses Beitrages sprengt. Hier soll es im Weiteren darum gehen, auf das Handwerk des Instrumentenbauers hinzuweisen und dieses näher zu beleuchten.  

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  • Gitarrentage im Saarland

    11. März 2018
    Am letzten Donnerstag zeigte uns Stephanie Jones im Festsaal des Alten Rathauses Völklingen was es bedeutet, wenn eine außergewöhnliche Musikalität, d.h. ein sicheres Gespür für musikalische Zusammenhänge, Entwicklungen sowie die Gestaltung der einzelnen Phrasen und Töne eines Musikstückes, sowohl mit einer hellwachen Intelligenz als auch ungebremster Spielfreude kombiniert werden. Zusammen mit ihrer jugendlichen Unkompliziertheit und ihrer freundlichen Art, mit dem Publikum zu kommunizieren, machte sie das Konzert zu einem besonderen musikalischen Erlebnis. Noch beeindruckt von diesem Abend möchte ich sogleich auf ein nächstes besonderes Ereignis hinweisen:  

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  • Gitarrenkonzert in Völklingen

    29. Dezember 2017
    Am Donnerstag, den 8.3.2018 erwartet uns im Festsaal Altes Rathaus in Völklingen ein besonderes Konzert, welches um 19.30 Uhr beginnt. Den Organisatoren der Konzertreihe „Carbon und Stahl“ gelingt es immer wieder, außergewöhnliche Künstler für ihre Veranstaltungen zu gewinnen. Oft handelt es sich um bereits etablierte Persönlichkeiten, wie etwa das Gitarrenduo Gruber und Maklar, gelegentlich kommen aber auch junge Musiker „zu Wort“, die erst am Anfang ihrer, vielleicht sogar internationalen Karriere stehen. So ist es auch in diesem Fall.

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  • Dritte Buchempfehlung

    01. November 2017
    Das einaktige Einpersonen- Stück „Der Kontrabass“ von Patrick Süßkind, dem Autor des herausragenden Kriminalromans „Das Parfum“, dürfte vielen schon bekannt sein. Süßkind, der sich vor allem als Schreiber von Drehbüchern einen Namen gemacht hat, ist als Verfasser von Literatur bisher nur mit wenigen Werken in Erscheinung getreten. Wenn er aber etwas vorlegte, so erzielte er stets große Erfolge, da sein Schaffen durch eine besondere Qualität gekennzeichnet ist.  

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  • Neues von der Elbphilharmonie

    11. Oktober 2017
    Bei meinen Besuchen in meiner schönen Heimatstadt Hamburg versuche ich stets das Angenehme mit dem Angenehmen zu verbinden, d.h. die obligatorischen Familienbesuche sind Ehrensache, aber die Entdeckung neuer oder auch schon älterer Sehenswürdigkeiten sollte auch nicht zu kurz kommen.   Dieses Mal habe ich mir etwas Besonderes gegönnt. Seit Langem schon verfolge ich die Planungs- und Bauphase der Elbphilharmonie mit großem Interesse. Als ich nun durch die neue Hafencity spazierte und den Ausblick von der Plaza dieses herrlichen Bauwerkes über den Hafen genoss, kam spontan die Idee auf, ohne wirklich auf einen Erfolg zu hoffen, beim Vorverkauf nach Eintrittskarten für das Konzert am nächsten Tag zu fragen. Überall ist zu hören, dass solche stets ausverkauft oder nur lange im Voraus zu bekommen seien. Ich jedoch hatte Glück. Hoch erfreut hielt ich Karten für das Oratorium „Die Jahreszeiten“ von Joseph Haydn in den Händen, eines der großen Werke der Musikgeschichte für Orchester, großen Chor und Gesangssolisten. In einem Konzert hatte ich dieses besondere Werk von Haydn noch nicht gehört. Möglicherweise war es mir zuvor schon als Musikkonserve begegnet, ohne jedoch bleibende Spuren in meiner Erinnerung zu hinterlassen. Dieses sollte sich an diesem Abend ändern.  

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  • Barocktanz im Saarland

    10. August 2017
    In meiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Tonkünstler Verbandes Saar ( DTKV- Saar) bin ich unter anderem auch an der Planung von Weiterbildungskursen für die Mitglieder des Verbandes beteiligt. In diesem Zusammenhang wurde ich gebeten, einen Bericht für die Neue Musikzeitung ( NMZ) zu schreiben, welcher dort in Kürze erscheinen wird und den ich hier auf meiner Homepage schon im Voraus veröffentlichen möchte. Der besprochene Kurs von Frau Mandernach wird auch regelmäßig in der Katholischen Familienbildungsstätte in der Ursulinenstraße in Saarbrücken angeboten und steht dort jedem Interessierten offen.   Der DTKV Landesverband Saar bietet seinen Mitgliedern in regelmäßigen Abständen Weiterbildungskurse an, die manchmal auch Nichtmitgliedern offenstehen. Im Juni diesen Jahres konnte man an einem Wochenende in die Welt des Barocktanzes eintauchen.  

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