Bin wieder für Sie da!

22. August 2019

Die Urlaubszeit neigt sich dem Ende zu und die Schulferien sind vorbei. Seit einer Woche unterrichte ich nun und die meisten meiner Schüler kommen wieder regelmäßig. Nur noch einige wenige, welche von den Schulferien unabhängig sind, lassen auf sich warten.

Für mich ist dies eine schöne Zeit. Gerne tauche ich in die Regelmäßigkeit des Alltags ein. Das Unterrichten ist für mich keine Last, sondern Anregung und Freude, und die intensive Zusammenarbeit mit meinen Schülern und der uns verbindenden Musik tun mir gut.

Trotzdem möchte auch ich auf die unterrichtsfreie Zeit in den Ferien nicht verzichten, denn sie bietet mir die Möglichkeit, mich intensiver meinem eigenen Üben zu widmen und bei Ausflügen und Reisen neue Eindrücke zu sammeln, um für meinen Beruf neue Anregungen zu finden.

Nach einer Woche an der niederländischen Nordseeküste mit viel Bewegung in herrlicher Natur und Gitarrenspiel unternahm ich zwei Städtereisen. Zunächst ging es nach Paris und am Ende der Ferien für fünf Tage nach Wien. Die Gitarre musste in dieser Zeit allerdings zu Hause bleiben.

Im Zusammenhang mit Paris erinnere ich mich gerne an ein Konzert in der beeindruckenden Kirche „La Madeleine“ und an einen Besuch auf dem Friedhof von Montmatre, wo ich das Grab des berühmten Gitarrenvirtuosen und -komponisten Fernando Sor aufsuchte und ihm singend ein kleines Ständchen mit seiner eigenen Musik brachte. Eine eingängige, liedhafte Melodie aus seinen zahlreichen Etüden, welche ich gerne mit meinen Schülern erarbeite. Ein schöner Moment.

In Wien besuchte ich das „Haus der Musik“ und das „Mozarthaus“. Beide kann ich dem an Musik interessierten Wienbesucher nachdrücklich empfehlen.

Im „Haus der Musik“ wird man auf anschauliche Weise mit den Grundlagen der Akustik und der Funktionsweise unseres Ohres vertraut gemacht. In einem anderen Bereich ist das sehenswerte Museum der „Wiener Philharmoniker“, und in einem weiteren werden Leben und Werk von herausragenden Komponisten dokumentiert, welche in und für Wien tätig waren. Es sind dies in besonders ausführlicher Form vor allem Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und der „Walzerkönig“ Johann Strauß.

Im „Mozarthaus“, der größten Wohnung, die Mozart in seiner Wiener Zeit bewohnte, wird deutlich, in welchen beengten Verhältnissen, gemessen an unseren Maßstäben, dieser außerordentlich fleißige Meister im Kreise seiner Familie und seiner Hausangestellten arbeiten musste. In der damaligen Zeit handelte es sich allerdings um eine Luxuswohnung, welche er sich leisten konnte, da er für seine Arbeiten sehr hohe Honorare fordern durfte. Mozart war zu seiner Zeit einer der gefragtesten und bestbezahlten Komponisten der Wiener „High Society“ und des kaiserlichen Hofes.

Von diesen vielen Eindrücken angeregt konnte ich nun wieder mit meiner Arbeit beginnen und mich mit Begeisterung der Musik widmen.

Sollten auch Sie den Wunsch haben, Musik nicht nur zu hören, sondern auch selbst ein Instrument zu spielen, vielleicht die Gitarre, so bin ich Ihnen gerne dabei behilflich. Ich würde mich freuen, wenn sie diesen Schritt mit mir wagen wollen.